1993 stellte der Arzt Christian Larsen, der Begründer der
Spiraldynamik, Benita Cantieni die Frage: "Was, wenn du die Skoliose
nicht hast, sondern machst?" Dieser Satz war die Initialzündung für
Cantienis Suche nach dem ursprünglichen Bauplan ihres Körpers, der, wie
ihr schlagartig klar wurde, immer noch in ihrem damals krummen Körper
angelegt sein
musste. Auf dem Weg zur Gesundung ihres eigenen Skeletts
entwickelte sie dann durch viel Ausprobieren, Wahrnehmung, Forschung
zuerst New Callanetics (Callenetics mit integriertem Beckenboden) und
geht seit 1997 ihren ganz eigenen Weg mit der CANTIENICA® - Methode.
Bei der Entwicklung ging es Benita Cantieni dabei um eine "anatomische
Gebrauchsanweisung für
Laien, die sich an der Einmaligkeit jedes Menschen ausrichtet und doch
den logischen Gesetzen des menschlichen Bauplans folgt."¹ Sie schuf
eine Form der Körperarbeit, die sich genauso zum selbstbestimmten
Erhalt von Muskelmasse und Fitness eignet, wie zur lebenslangen
Vorsorge bzw. Selbstheilung bei Haltungsschäden, Gelenk- und
Rückenproblemen. Ihre Skoliose und schwere Hüftgelenks-Arthrose sind
längst geheilt. Sie macht heute (Baujahr 1950) den Spagat (selbst
gesehen :)).
Jede
Übung in der CANTIENICA® - Methode entspricht nicht ungefähr, sondern
ganz genau, dem menschlichen Bauplan: Das Skelett wird optimal
ausgerichtet und in der Tiefenmuskulatur befestigt. Raum
wird in Gelenken und
Bandscheiben geschaffen. Die innerste Beckenbodenschicht, der Levator
Ani, der bei so Vielen "verloren gegangen" ist, wird in jeder Übung
wiedererweckt. Da der individuelle Bauplan lebenslang erhalten bleibt,
erinnert sich der Körper durch das Training zurück, die
Körperintelligenz erwacht.
Benita Cantieni forscht unermüdlich weiter - die Methode verändert sich sehr schnell. Ihre Umsetzung wird laufend vereinfacht und (noch!) effektiver. Auf freiwilliger Basis können TrainerInnen Mitglied im CANTIENICA®- Qualitätsclub werden und verpflichten sich somit zu regelmäßigen Weiterbildungen.
Die CANTIENICA® - Methode unterteilt sich in verschiedene Bausteine. Jeder Baustein enthält die gleichen Grundelemente der Methode, setzt jedoch unterschiedliche Schwerpunkte: